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Villa San Giovanni e Reggio Calabria

2. März 2025

Den ganzen Tag lang drang kein Sonnenstrahl durch die geschlossene Wolkendecke. Immerhin, geregnet hat es nicht, während wir am Fährhafen vorbei der Küste entlang nach Cannitello, einem Ortsteil von Villa S. Giovanni, spazierten, immer mit Blick auf die Meerenge von Messina. In Cannitello angekommen, steigen wir in die Hügel über Villa San Giovanni auf, durch ruhige, hübsche Quartiere, vorbei an Gemüsegärten und kleinen Orangenhainen. Wir bestaunen die Flora und Susanne bestimmt mit einer App verschiedene Pflanzen am Wegesrand. Am Sonntagnachmittag ist es ruhig in der Stadt, wir treffen kaum Leute auf der Strasse an und nur wenige Autos. Das riesige Einkaufszentrum mit seinen vielen Geschäften ist geöffnet, auch hier treffen wir kaum jemand, während wir ein paar Einkäufe tätigen, bevor wir wieder unsere Unterkunft aufsuchen.

1. März 2025

Was uns von unserem Tagesausflug nach Reggio Calabria in Erinnerung bleiben wird, ist die über zwei Kilometer lange Fussgängerzone Corso Giuseppe Garibaldi, im historischen Zentrum von Reggio Calabria. Vom Corso Garibaldi zweigen zahlreiche Strassen ab, die ihn senkrecht kreuzen und zum Meer führen.
Sehr beeindruckt waren wir von der Kathedrale, der Basilica Cattedrale di Maria Santissima Assunta in Cielo, ein gewaltiger Bau, vor allem die hölzerne Dachkonstruktion des langen Mittelschiffs mit seinen Intarsien und den gewaltigen hölzernen Querbalken, die auf zierlichen Marmorsäulen aufliegen, haben es uns angetan.
Nach einem Abstecher in ein Aussenquartier folgten wir der Uferpromenade zurück zum Bahnhof. Leider hingen die Wolken heute tief, ansonsten hätten wir einen wunderbaren Ausblick auf den Ätna gehabt.
Nach dem Stadtrundgang gönnten wir uns ein feines Essen in einem Restaurant für indische Spezialitäten und tranken dazu ein köstliches Mango-Lassi mit Mandelsplittern.

28. Februar 2025

Nach einer gemütlichen Fahrt erreichen wir Villa San Giovanni, unsere letzte Destination auf dem italienischen Festland, bevor wir am Montag mit der Fähre nach Sizilien übersetzen. Unsere Unterkunft im Zentrum der Stadt liegt gleich beim Bahnhof und dem Fährhafen. Auf unserer Reise durch Kalabrien gab’s keine Mautstrassen mehr, auch die Autobahnen, wenn man sie so nennen will, sind gebührenfrei. Die Nebenstrassen bestehen überall hauptsächlich aus Schlaglöchern, an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hält sich kaum jemand. Mehr als 70 Kilometer pro Stunde haben wir nie geschafft, obwohl auch wir meistens schneller unterwegs waren als signalisiert. In Villa San Giovanni geht es im Verkehr leicht chaotisch zu und her, nicht gerade so wie in Neapel, aber es ist schon gewöhnungsbedürftig. Niemand regt sich auf und beharrt z.B. auf Vortrittsregeln und alle nehmen Rücksicht aufeinander. Vom Balkon unseres Zimmers, direkt über einer Kreuzung gelegen, bestaunen wir den regen Verkehr unter uns und amüsieren uns dabei köstlich! Wir sehen vom Balkon aus auch Sizilien, die grosse Insel liegt zum Greifen nah. Morgen nehmen wir den Zug nach Reggio Calabria, der grössten Stadt Kalabriens. Die Fahrt dauert nur gerade eine knappe halbe Stunde.

Unser «Piatto» in Villa San Giovanni

Blick vom Balkon in Villa San Giovanni

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