25. bis 28. Februar 2025
Tropea ist ein touristischer Hotspot in Kalabrien. Die Stadt liegt am tyrrhenischen Meer, an der Westküste Kalabriens. Die Altstadt liegt auf einer Felsklippe hoch über dem Meer. Von der Terrazza panoramica sieht man unten die grosszügige Strandpromenade und die herrlichen Strände und das saubere, türkisfarbene Wasser. In der Ferne sehen wir schemenhaft den Stromboli aus dem Meer ragen und noch etwas weiter entfernt, gerade noch die Umrisse des Ätnas. Die Kirche Santa Maria dell’Isola, dessen Ursprünge im Mittelalter liegen, erhebt sich als Wahrzeichen Tropeas auf einem Sandsteinfelsen im Meer, der vor der Stadt gelegene Felsen war ursprünglich eine Insel. Steigt man die steilen Stufen zur Chiesa Santa Maria dell’Isola hoch, kann man von oben einen herrlichen Ausblick über den Ort, das Meer, die langen Sandstrände und die versteckten Buchten von Tropea geniessen.
Nach der Aussicht von der Terrazza panoramica Tropea, erkundeten wir das Städtchen, das voll und ganz auf den Tourismus ausgerichtet ist. Die meisten Hotels und Restaurants sind noch geschlossen und überall waren Bau- und Aufräumarbeiten im Gang, vermutlich im Hinblick auf die anstehende Saison.
Am Tag nach unserer Ankunft schlenderten wir dem herrlichen Strand entlang zum wirklich fein herausgeputzen Hafen von Tropea. Dieser beherbergt Supermärkte, einen Waschsalon, Cafés, Bars, Lounges und Restaurants, im Yachtclub gibt es einen Pool und ein Fitnesscenter, es gibt eine Apotheke und vieles mehr. Wahrscheinlich verkommt die Hafenanlage in der Saison zu einer einzigen Partymeile. Wir tranken einen Capuccino auf der Terrasse des Yachtclubs, gleich neben dem schönen Pool und bewunderten die Segelschiffe und Katamarane, bevor wir eine steile Treppe die Felsklippe hoch zum Städtchen erklommen. In einem rustikalen, grossen Restaurant bestellten wir Rotwein, planten unsere Weiterreise, buchten ein Zimmer in Villa San Giovanni – der nächsten Destination auf unserer Reise – und kauften online unser Ticket für die Fähre nach Sizilien.





















Am letzten Tag vor unserer Abreise sind wir zum Capo Vaticano gefahren, ein auf einem Felsvorsprung gelegenes Kap in Kalabrien, in Ricadi, einer Nachbarsgemeinde von Tropea. Der Strand besteht hier aus fussballgrossen, porösen Steinen und unsere Wanderung führte uns zu einer kleinen Madonnenstatue am Strand. Danach ging’s steil bergan in die Hügel über Capo Vaticano, auf halbem Weg begann es zu regnen und als wir auf dem höchsten Punkt unserer Wanderung ankamen, öffneten sich die Himmelsschleusen und binnen zwei Minuten verwandelte sich unser Weg in einen Bach. Da wir eh nirgends unterstehen konnten, um Schutz zu suchen, wateten wir durch den Bach wieder hinunter, das Wasser lief uns in die Schuhe und in den Rucksack, und weder die Regenjacke noch der Regenschirm bot den geringsten Schutz vor dem heftigen Regen. Die herrliche Aussicht, die uns die Wanderung geboten hätte, blieb uns deshalb verwehrt, dennoch war der Aufstieg durch die wilde Landschaft spannend, nicht nur wegen der zwei Wildschweine, die unvermittelt aus dem Gebüsch gerannt kamen und hinter uns den Weg querten! Wieder beim Auto angekommen, waren wir nass bis auf die Knochen! Wieder einmal entpuppte sich die Wettervorhersage als blanker Unsinn, entweder sie stimmt nicht oder es regnet. Aber hey, nur wegen etwas Aqua, lassen wir uns keine Tour vermiesen!













